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Übergewichtigkeit begünstigt eine Vielzahl möglicher Folgekrankheiten. So werden chronische Blutdruckerhöhungen (Hypertonien) durch Übergewichtigkeit gefördert, ebenso chronische Blutfetterhöhungen (Hyperlipidämien)
und Störungen des Kohlenhydratstoffwechsels (Diabetes mellitus, Zuckerkrankheit). Weiterhin begünstigt Adipositas die Entstehung verschiedener Herz-Kreislauf- und Gefässerkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall,
Venenleiden und Thrombosen. Auch verschiedene Tumorerkrankungen sind statistisch mit Adipositas korreliert, so z.B. Brustkrebs, Gebärmutterkrebs, Prostatakarzinom und Magen-Darmtumoren. Schliesslich kann auch die
Kapazität der Lunge infolge eingeschränkter Lungenentfaltung bei Übergewichtigkeit beeinträchtigt sein. Bestimmte schlafmedizinische Krankheitsbilder (Schlafapnoe-Syndrome, Pickwick-Syndrom) werden ebenfalls durch
Übergewichtigkeit gefördert.
Neben diesen internistischen Folgekrankheiten begünstigt eine Übergewichtigkeit auch orthopädische Erkrankungen, vor allem der tragenden Skelettabschnitte. So sind Verschleisserscheinungen (Arthrosen) der Hüft-,
Knie- und Sprunggelenke, Wirbelsäulen- und Bandscheibendegenerationen vor allem der Lendenwirbelsäule in vielen Fällen durch Übergewichtigkeit mitbedingt.
Eine erfolgreiche Behandlung von Übergewicht löst folglich nicht nur ein ggf. belastend empfundenes ästhetisches Problem, sondern leistet darüberhinaus auch einen handfesten Nutzen zur langfristigen
Gesundheitsvorsorge.
Copyright:
Prof. Dr. Piper, Meduna-Klinik, 56864 Bad Bertrich, Tel.: 02674 / 182 0, Fax: 02674 / 182
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